Wie verfolgt das Studierendenwerk seine Ziele für mehr Nachhaltigkeit?Verantwortung übernehmen – heute und für die Zukunft

Nachhaltigkeit ist für uns ein Teil unseres Auftrags. In mehrfacher Hinsicht. So setzen wir in unseren Mensen, Wohnanlagen und Kitas auf ressourcenschonende Lösungen, faire Prozesse und Angebote, die Umwelt und Menschen gleichermaßen im Blick haben. Zum Beispiel mit unserem pfandfreien Mehrwegsystem Relevo® und einem vegetarischen und veganen Speisenangebot. Zum Beispiel aber auch mit Maßnahmen zur Energieeinsparung und Abfallreduzierung.

Auch in den sozialen Aspekten der Nachhaltigkeitsziele sind wir ambitionierte Weiterentwickler unserer Services. Wir schaffen bezahlbare Wohn- und Essensangebote, fördern Chancengleichheit und unterstützen Studierende langfristig und ganzheitlich. Schritt für Schritt arbeiten wir daran, unsere Einrichtungen noch nachhaltiger zu machen.

Hier erfährst Du mehr in unserem Nachhaltigkeitsbericht.

Gastronomie

 regional, saisonal und ressourcenschonend

In unseren Kaffeebars legen wir großen Wert darauf, möglichst nachhaltige Heißgetränke anzubieten. Daher servieren wir dort Kaffee, der mit Fairtrade-zertifizierten Biobohnen gebrüht wird. Auch unser Kakao ist ein Bioprodukt, ebenso der in den Mensen und Cafeterien verkaufte Tee.

Brötchen, Kuchen, Laugengebäck − sämtliche Backwaren in unseren Cafeterien und Kaffeebars werden von regionalen Bäckern geliefert. Dank der regionalen Kooperationen bleiben die Transportwege kurz.

Gebäck, das in unseren Cafeterien und Kaffeebars übrig bleibt, wird täglich nach Feierabend von Mitgliedern des Vereins Foodsharing abgeholt und verteilt. Die Foodsaver retten die noch genießbaren Brötchen, Wraps oder Kuchen vor der Abfalltonne und stellen sie kostenlos an sogenannten „Fairteiler“-Stationen überall in der Stadt zur Verfügung. Dank der Kooperation reduzieren wir entstehenden Müll und tragen zu einer nachhaltigen Verwertung von Lebensmitteln bei.

So oft wie möglich setzen wir regionale und/oder saisonale Zutaten ein: Zur Spargelzeit gibt es frischen deutschen Spargel, in der Winterzeit Grünkohl, im Herbst Kürbis von Erzeugern aus der Region. Frischfleisch beziehen wir von Metzgereien und Lieferanten aus dem Umkreis.

Einwegprodukte lassen sich im gastronomischen Betrieb kaum vermeiden. Um auch hier einen Beitrag für die Umwelt zu leisten, setzen wir auf ressourcenschonend produzierte Artikel:

Bauen und Wohnen

Energieeffizienz und Ressourceneinsparung

Das Studierendenwerk nimmt die Aufgabe des Natur- und Umweltschutzes in all seinen Bereichen gewissenhaft wahr.

Zunehmend wird Gebäudeleittechnik-Software eingesetzt, mit der die Gebäudeautomation überwacht und gesteuert werden kann. Dadurch lassen sich die Betriebsparameter der haustechnischen Anlagen optimieren, was zur Erhöhung der Energieeffizienz und damit zur Verringerung der Betriebskosten führt.

Verbesserung der CO2-Bilanz
Bei allen Maßnahmen, die den Weg zu einer besseren CO2-Bilanz ebnen sollen, erfordern die großen Liegenschaften wie die Mensen und Studierendenwohnheime hinsichtlich ihrer Energieverbräuche besondere Aufmerksamkeit. Um diese besser im Blick zu haben und effizient agieren und reagieren zu können, ist das Studierendenwerk bereits seit Jahren Mitglied beim
Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA), der zuverlässige Unterstützung bei sämtlichen Energiefragen bietet.

VEA-Initiative Klimafreundlicher Mittelstand
Um seinem Engagement im Klimaschutz noch mehr Nachdruck zu verleihen, ist das Studierendenwerk nun der im Jahr 2020 gegründeten VEA-Initiative Klimafreundlicher Mittelstand beigetreten. Dort sind Unternehmen aktiv, die sich im Betriebsalltag mit CO2-Einsparungen auseinandersetzen und deren Ziel es ist, gemeinsam mit anderen mittelständischen Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zur Klimaneutralität zu leisten. Die Initiative setzt sich in der Politik für Rahmenbedingungen ein, die ein klimafreundliches und gleichzeitig wirtschaftliches Handeln ermöglichen.

Strom

Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen

Im Zuge einer Neubewertung seiner aktuellen Stromversorgung hat das Studierendenwerk Aachen in seinen 24 Wohnheimen, neun Mensen und fünf Kindertageseinrichtungen komplett auf Ökostrom umgestellt. Stromlieferant ist die Stadtwerke Jülich GmbH, die im Umfang des tatsächlichen Stromverbrauchs des Studierendenwerks entsprechende Mengen aus erneuerbaren Energiequellen ins öffentliche Stromnetz einspeisen wird. Ein Ökostrom-Zertifikat besiegelte im Oktober den bis Ende 2024 abgeschlossenen Vertrag.